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Mal was Positives:

Meetings können auch Spaß machen!

 

Und konstruktiv sein.

 

Und auch vom menschlichen Miteinander her interessant.

 

Heute: Vertreter von zwei Unternehmen, die ein Joint Venture machen. Deutliches Nord-Süd-Gefälle. Vertreter von zwei Agenturen, PR und Werbung. Deutliches Aspekt-Gefälle.

 

Acht Männer, zwei Frauen (die natürlich von der PR-Seite. Frauen sind ja gern in der Kommunikationsbranche, auch wenn sie in dieser Konstellation nicht unbedingt zum Kommunizieren kommen). Deutliches Kommunikations-Gefälle.

 

Ich fand's spannend.

 

Und zum Glück auch zielführend!

 

Ich mag meinen Job!

4.2.08 23:31


Ich mag meine Küchenuhr. Die am Herd.

Zuverlässig sagt sie mir einmal am Tag, es sei 24:00.

 

Ich bekomme es nicht immer mit, aber gerade eben.

 

Und wann immer ich das sehe,

fühle ich mich versucht,

 ihr zu sagen,

dass es die Uhrzeit nicht gibt.

So ist es eine schöne unmögliche, da "unerlaubte" Minute.

 

Ich lasse sie in dem Glauben.

Sollte ich mir einen Reminder setzen?

Nein, ich vetraue dem Zufall. Und dem Wissen, dass es täglich so ist.

(Weiß ich, was meine Küchenuhr macht, wenn ich nicht da bin?

Nein. Zum Glück nicht!)

 

 

 

 

6.2.08 00:06


What a day.

Sonnig, windig, lau, schönstes Hamburger Wetter.

 

Die Arbeit floß nur so, lief total rund, auch wenn ich zwischendurch drohte, den Überblick zu verlieren, aber am Ende, nun ja, nach zwölf Stunden, war alles gut. Das macht Spaß, auch wenn es schade ist, dass so wenig Zeit für anderes bleibt, aber manchmal entsteht so ein Flow, der schockt einfach.

 

So war das heute.

 

Und dennoch bin ich traurig irgendwie.

Weil es eben nur Arbeit ist, zwar auch Selbstverwirklichung und ich bekomme ja auch viel Feedback, zum Glück, es ist nicht umsonst (auch wenn ich manchmal finde, mein Job ist unnütz, aber nicht jeder kann Leben retten), aber eben wenig Raum für anderes lässt.

 

Weil ich ein paar wichtige Anrufe nicht erledigen konnte von Menschen, bei denen ich weiß, dass es ihnen wichtig ist. Vater, Großmutter vor allem.

 

Weil ich den Mann nicht aus dem Kopf bekomme und sicher bin, dass der sich längst anderweitig verlustiert. Weil ich mir das so zu Herzen nehme, wo es doch gar nicht so viel zu Herzen zu nehmen gab.

 

Weil die Zeit und das Leben so vergeht, und das so schnell.

Ich bin mittendrin, aber ich kann es nicht in dem Maße aufsaugen, wie ich es gern möchte.

 

Ich kann mich von manchen Zwängen nicht befreien, und das sind harmlose.

 

Ich hatte so viele gute Sachen heute, so viele kleine bis mittlere Erfolge, und ich würde mich gern uneingeschränkt darüber freuen.

Aber dann nagt wieder die dumme kleine Eifersucht an mir und lässt mich traurig sein und macht mir Angst.

 

Geh doch einfach weg, du dumme kleine Eifersucht. Du Nagetier. Vermutlich ein nacktes, hässliches, nicht so süß wie die Eichhörnchen auf dem Baum vor meinem Schlafzimmerfenster, die Nüsse in meinen Balkontöpfen vergraben. Sondern einfach eines, das man nicht gern in seiner Nähe hat. Sitz! Platz! Kusch!

 

Jedes Wetter lässt es zu, dass man ein solches Nagetier vor die Tür schickt. Im Gegensatz zu Hunden.

 

Ich freu mich aufs Wochenende. Da sind einige Dinge zu erledigen, aber ich habe die vage Hoffnung, dass ich auch Zeit für Spaß und Freude haben werde. Ausgehen, Freunde treffen. Vielleicht ein neues Auto kaufen. Den Kühlschrank mit leckeren Dingen füllen. Die auch essen. Und das alles ist mir tatsächlich derzeit wichtiger als Ruhe.

 

Ist eigentlich schon jemandem aufgefallen, dass die Krokusse blühen und die Vögel zwitschern?

 

7.2.08 23:16


Übrigens ist es genau 24.00.

Sagt die Küchenuhr.

 

Ich freu mich!

 

Gute Nacht!

8.2.08 00:01


Toll, toll, toll!

Das Wochenende verspricht so zu werden.

Ist es bislang.

Gestern ein toller Start - Feierabend, Sport, Freundin treffen, Ausgehen, Spaß haben.

Heute lacht die Sonne und ich lache mit.

Und habe einen Anfall von Glücksgefühl.

Get up, get out, move on, move on.

Raus! Hamburg erobern!

 

 

 

9.2.08 13:22


Immer noch toll.

Schöner Tag.

Ganz feiner Bummel durch Eppendorf inkl. Currywurst an der fettigen Grillstation.

Ideen gesammelt.

Glücksgefühle gehabt.

Menschen getroffen.

Hamburg ist dann doch eine Erbse.

Sonne genossen.

Tolle Sachen gekauft. Freu mich schon darauf, die neue Trainingsjacke morgen früh einzuweihen.

Endlch wieder ein Telefonat mit meiner liebsten Freundin.

Video meines neuen Patenkindes erhalten.

Und morgen die Aussicht auf ein schönes Abendessen.

 

Das Leben ist fein, und vor allem: it's what you make of it.

Ist das nicht beruhigend?

Es liegt in der eigenen Hand. In den eigenen zwei Händen. Selbstbestimmt. Natürlich, wir können unseren Background nicht steuern, unsere Familie, unsere Herkunft. unsere Gene, ob wir den passenden Partner finden und ob der uns auch passend findet.

 

Aber wir haben es selber in der Hand,

was wir aus der Situation machen.

 

In unserem Rahmen.

When the world is running down,

you make the best of what is still around.

 

Darum geht's. Unter anderem.

Feel free.

 

 

9.2.08 23:46


Life is peachy.

Es ist Sonntag Abend und ich bin noch immer happy mit dem Wochenende.

 

Nicht, dass die Sonne all die Traurigkeit einfach rausgebrannt hätte, nein, leider nicht, aber sie hat einiges relativiert. For the time being. Und nicht nur die Sonne, auch die Umgebung, die Menschen, die Aktionen (auch wenn ich wieder mal das Zuhörproblem konstatieren musste heute).

 Um die Traurigkeit auszumerzen, muss ich mehr Abstand nehmen. Ich arbeite daran. Und ich denke, ich bin auf einem guten Weg. Zumindest was die Traurigkeit in Bezug auf den Pilzmann angeht. Mit der über meine Mutter muss ich leben lernen. Sehnsucht bleibt.

 

Einen Pfirsich würde ich jetzt gern verspeisen.

Hab ich aber nicht hier. Gibts die hier überhaupt schon? Wohl nicht.

So muss die Vorfreude auf einen Grapefruitsaft morgen früh reichen.  

Aloha!

 

Gute Nacht.

10.2.08 23:24


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