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Ist ja alles gut und schön.

Ich mag mich ja auch gar nicht beklagen.

Es gibt wirklich schlimmeres.

 

Soziophob zu sein zum Beispiel.

 

Dennoch frage ich mich, wo das alles hinführen soll.

 

Das jedenfalls - ist kein Dauerzustand.

Ich wünsche mir doch einfach was anderes.

Nun bin ich schon aktiv und versuche, das zu ändern, aber irgendwie

ändert sich nichts.

 

Und ich merke, dass mein Herz an was anderem hängt. Warum auch immer. Und das tut mir nicht gut.

 

Jeden Hoffnungsschimmer nehme ich auf, spiegle ihn und lasse ihn größer werden im Spiegel. Vernünftig gesehen, ist das totaler Quatsch.

Eigentlich bin ich doch groß genug, um das zu erkennen.

Tue ich ja auch, aber ich handle nicht danach.

Und das tut mir im Grunde weh und könnte mich zu Maßnahmen führen, die ich ablehne. Zum Glück ist das Ablehnen größer als die Versuchung. Noch. Und das Risiko.

 

Ich frage mich nur, warum ich so empfinde.Und warum ich da so hinterher bin. Und warum es mich so fertig macht, wenn es nicht so läuft, wie ich es gern hätte, wo ich doch genau weiß, dass es eben nicht so laufen kann und mir auch klar ist, dass es gar nicht an mir liegt.

 

Was hat das mir mir gemacht, warum wirft mich das so aus der Bahn und hindert mich an anderem?

 

Kann niemand verstehen, schon klar, zu kryptisch. Ist auch ok so.

 

Das dient wirklich nur meinem Gedankenniederschreiben. Wie damals im Tagebuch. Aber auch da weiß ich eben noch genau, worum es ging, auch wenn ich es kaum noch entziffern kann.

Das ist in der online-Welt besser, ich werde es entziffern können. Entchiffrieren gar.

 

Ich raffe es nur einfach nicht. Hätte doch alles gut sein können.

Ist es aber nicht.

Morgen ist es besser.

 

;-)

Nein, so verzweifelt, wie das gerade klingen mag, bin ich gar nicht, ich wundere mich nur mal wieder. Über mich selbst.

 

Aber lerne. Jedes Ausprobieren grenzt auch im positiven Sinne ein. Im Nicht-Wollen.

 

Aber wäre es nicht mal schön, nicht immer nur das zu haben, was man nicht will, sondern einfach das, was man will? Und braucht?

 

"Man" ist blöd.

Ich hätte jetzt gern mal das, was ich mir annähernd vorstelle.

Über eventuelle Unzulänglichkeiten kann ich hinwegsehen.

 

Krude.

I know.

 

 

27.1.08 03:18


Der Mond steht immer links.

So kam es mir heute vor.

 

Als ich heute Morgen um halb acht die A7 entlanfuhr, stand er links. Hell leuchtend, voll, so prägnant und wunderschön am wolkenlosen Himmel. Ein traumhafter Anblick. Habe ich so selten gesehen.

Als ich heute Abend um halb acht die A7 wiederum entlangfuhr, dieses Mal zurück, stand er treu und prall wieder links. Er mag bereits ein Pfund abgenommen haben, aber das tat nichts an seiner Erscheinung.

 

(Ja, ich weiß wohl, wie das ist und wie das funktioniert, keine Sorge. Ich fand es nur bemerkenswert, weil der Kreis sich irgendwie schloss. Eine Mischung aus Begleiter und "Täglich grüßt das Murmeltier". Und das an einem wichtigen Tag für mich.)

22.1.08 20:47


Was bleibt eigentlich so über von einem Leben?

Ich kann das gerade nur kurz anreissen, bin zu müde, um es wirklich auszuführen...

 

Hintergrund:

 Ich habe das letzte Wochenende damit verbracht, die Wohnung meiner Großmutter aufzulösen. Zum Glück nicht allein, sondern mit meiner Schwester und deren Mann. Und zum Glück lebt meine Großmutter auch noch, sie zieht nur in eine "Seniorenresidenz" um. Ich verwehre mich gegen den Ausdruck "Altenheim", und es ist auch keines, sondern wirklich mehr eine Art Hotel für altgewordene Menschen, die es ganz allein nicht mehr hinbekommen.

 

Dennoch - immerhin bekommt sie so wenig hin, dass wir den gesamten Umzug machen mussten und sie auch rechtzeitig auf den Weg schicken mussten, in die Obhut ihres Schwiegersohne. Dazu muss ich sagen, dass sie bislang in Bayern lebte und wir sie umsiedeln nach Schleswig-Holstein. Großer Schritt. Wieviel sie davon mitbekommt, in welchem Bundesland sie lebt, sei dahingestellt. Fakt ist, das bisschen Familie, das es gibt, lebt im Norden, sollte jemand jetzt den Gedanken haben "einen alten Baum verpflanzt man nicht".

 

Jedenfalls habe ich die letzten drei Tage damit zugebracht, ihre Sachen zu sortieren. Zum Glück ist das zwischen Enkel und Großmutter trotz eines guten und innigen Verhältnisses eine größere Distanz als zwischen Tochter und Mutter. Dennoch habe ich im Laufe des Wochenendes zahlreiche Dinge entsorgt, die ich kenne, seit ich denken kann. Und die für mich mehr Bedeutung hatten als für Oma offenbar. Denn sie hat keinerlei Aussagen dazu getroffen, was sie mitnehmen möchte oder nicht.

 

Ich hoffe, wir haben die richtigen Dinge mitgenommen.

 

Das wird sich morgen zeigen.

 

Morgen früh räumen wir ihre neue, deutlich kleinere, aber sehr sehr schöne Wohnung ein.

 

Und morgen wird sie die erste Nacht im neuen Zuhause verbringen.

Wir werden es ihr so schön wie möglich machen.

 

Es rührt mich auf der einen Seite. Auf der anderen weiß ich, dass ich so etwwas nie erleben möchte. Durchaus auch in dem Wissen, dass ich keine Enkel haben werde, die sich so darum kümmern. Wir haben mit zahlreichen Nachbarn meiner Oma gesprochen, die sehr erstaunt waren, dass Enkel sich so kümmern. Was für uns völlig selbstverständlich ist übrigens. Unsere Mutter, also das einzige Kind unserer Großmutter, ist bereits tot, wir sind die einzigen leiblichen Verwandten. Und selbst wenn nicht, ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, das zu übernehmen.

 

Und das wiederum rührt mich. Zeigt es doch ganz deutlich, dass die Erziehung und die Werte, die unsere Eltern und vermutlich unsere Mutter uns mitgegeben haben, sehr richtig waren. Moral, Ethik auf selbstverständliche Art und Weise.

 

Warum sonst waren wir so erstaunt, dass die Nachbarn so erstaunt waren.

 

Ich drifte ab. Die Betrefffrage rückt gerade nach hinten.

Um die kümmere ich mich später.

Jetzt muss ich ins Bett. Um morgen so frisch wie möglich das Heim zu bereiten.

 

War das jetzt zu pathetisch? Ich empfinde das alles gerade so.

 

Gute Nacht.

21.1.08 22:16


Vergangenheit.

Manchmal holt sie mich ein.

 

Nun ja, ehrlich gesagt ziemlich oft, gedanklich vor allem, aber heute auch konkret mit einem Menschen.

 

Ich stehe am Bahnhof und warte auf den IC, der mich zurück nach Hamburg bringen soll.

Geh noch mal schnell in die Raucherzone.

Da sitzt jemand, hackt auf seinem Computer und raucht dabei.

Und ich denke noch, der erinnert mich an F.

 

Gut, ich telefonieren ein bisschen, lege dann irgendwann auf (sagt man das beim Handy auch??) und dann steht der Mann auf und stellt sich direkt vor mich und guckt mich an.

 

Und es ist tatsächlich F.!

 

Wir haben vor 13, 14 Jahren zusammen gelernt. Vielleicht sind es auch 15. Und haben uns seitdem nicht gesehen. Wir waren auch nie eng befreundet, aber haben uns nun mal oft gesehen, auch zu komischen Zeiten (Schichtdienst). Und immerhin war er auch auf Parties bei mir.

Ich bin ziemlich sicher, dass er mich zwar erkannt hat (natürlich, sonst wäre er nicht auf mich zugekommen) aber spontan nicht mehr meinen Namen wusste Umso komischer war es, dass ich ihn mit Namen begrüßte und zu allem Überfluss auch noch ehrlichen Herzens sagen konnte, dass ich in letzter Zeit oft an ihn gedacht habe und versucht habe, ihn ausfindig zu machen. Denn ich habe gerade ein Ehemaligentreffen organisiert und versucht, möglichst viele alte Kollegen zu finden, und nachdem ich meine ganzen Photos durchgeschaut hatte, ihn eben auch erinnert. Und nicht gefunden.

 Der Zug kam, wir sind noch ein bisschen gemeinsam gefahren, haben geredet und dann musste er aussteigen.

 

Was ist nun das Erwähnenswerte daran?

 

Dass ich Hannover Hauptbahnhof noch nie jemanden getroffen habe.

Dass ich in der Tat viel an ihn gedacht habe.

Dass ich fand, dass er ganz schön gealtert ist und mir Gedanken darüber mache, dass das bei mir zweifelsohne auch der Fall ist.

 Wir sind nun mal nicht mehr Anfang 20, sondern Mitte/Ende 30.

Dennoch hatte ich beim Ehemaligentreffen doch den Eindruck, dass wir alle immer noch gleich aussehen. Mich eingeschlossen.

 

Muss die Photos noch mal anschauen.

 

Wieso sieht man sich im Spiegel nicht so, wie andere einen sehen?

Ich zum Beispiel sehe mich im Spiegel zwar als gutaussehend, aber immer als etwas füllig.

Das war ich auch mal, füllig, aber das bin ich seit zwei Jahren nicht mehr! Meine Kleidergröße sagt "schlank". Meine Freundinnen sagen "dünn". Phasenweise "zu dünn". Und dennoch sehe ich, wenn ich in meinen großen Spiegel schaue, was Moppeliges. Und denke bei jeder Erwähnung von fetten Ärschen, dass meiner gemeint sein könnte. Kann er bei einer Jeansgröße von 27 aber nicht. Jedenfalls nicht, wenn man 1,74 groß ist. Strange. Hoffentlich ist es kein Komplex. Interessant auch der Umkehrschluss: wenn ich mich im Spiegel als attraktiv empfinde - muss das vielleicht bei den anderen gar nicht so wirken? Noch nicht mal objektiv?

 

Aber Selbst- und Fremdwahrnehmung ist vermutlich ein eigenes Thema. Ein interessantes dazu, gerade, wenn es nicht nur um Äußerlichkeiten geht.

10.1.08 23:14


Ist das eigentlich erlaubt?

 

Vielleicht löst das das Problem der Renten!

 

Ich werde mal gucken, ob mir eines gefällt. Bei dem Rabatt kann man ja praktisch nichts falsch machen!

9.1.08 10:55


Wunder(n)

Schon komisch, wie unterschiedlich die Worte mittlerweile gebraucht werden.

 

Für mich ist ein Wunder etwas absolut positives. In meinem Hirn kann ich adhoc kein einziges negatives Wunder finden. Das Wunder von Bern, die Weltwunder, die Wunder in der Bibel, das Wunder, wenn in einem eingestürzten Gebäude doch noch Überlebende gefunden werden.

 

Aber das Wundern an sich - vielleicht mag ich mich irren, aber das ist für mich negativ geprägt. Ich jedenfalls wundere mich häufig über Sachen, die mich stören. Über Reaktionen von Menschen, von denen ich dachte, dass sie mir nahestehen, aber es durch bestimmte Aktionen eben doch nicht tun. Über Aussagen von Politikern, die dadurch zu Ausreden werden. Über Mißerfolge bei Sachen, die mir absolut erfolgreich erschienen. Also irgendwie Enttäuschungen.

Nicht ärgern, nur wundern. Muss ja irgendwo herkommen, die Aussage. 

Ich kann mich an ein positives Wundern gerade nicht erinnern.Vermutlich bin ich maximal "erstaunt", wenn etwas unerwartet gut verläuft, oder eben "positiv überrascht". Aber das mag mein Sprachgebrauch sein. ?!

Klingt das gerade zu negativ? Soll es gar nicht, es ging mir nur gerade im Kopf herum. Vermutlich, weil ich vorhin in einem klassischen Konzert war und mich wunderte, dass da nur Greise waren. Nicht dass ich Greise negativ finde, aber ich fand es befremdlich, dass nicht mehr Menschen in meinem Alter den Genuß teilen wollten. Also wunderte ich mich.

Und über eine Email, die ich bei meiner Rückkehr gelesen habe.

Selbst zwischen "Ich wundere mich, dass ich das geschafft habe" und "Es ist ein Wunder, dass ich das geschafft habe" liegen Welten. Oder?

Wie ist das mit dem Wunder(n)?

 

8.1.08 23:30


Neustart.

Das wollte ich also schon lange machen.

Mein eigenes Blog.

Das s_blog.

Schade, dass kein Unterstrich erlaubt ist.

 

Und auf einmal... ist das Feld so groß und weiß und ich bin ganz sprachlos.

 

Aber das wird sich schon noch ändern.

6.1.08 23:30


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